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Arbeit Remscheid
Freiheitstr. 181
42853 Remscheid
Tel.: 02191/9514-60
Fax: 02191/9514-729

Öffnungszeiten
Mo-Do: 8.00 - 17.00 Uhr
Fr.: 8.00 - 15.00 Uhr

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Kaufhaus Remscheid – Wir freuen uns auch jetzt auf Ihre Spenden

Sehr geehrte Damen und Herren,

obwohl auch wir geschlossen haben, wird hinter den Kulissen weiter fleißig gearbeitet!!! Es können daher auch weiterhin gerne Spenden bei uns abgegeben werden.
Im Kaufhaus Remscheid, Hintereingang am Parkplatz Johanniter Str., nehmen wir Ihre Spenden in der Zeit von montags bis freitags 10.00 – 17.30 Uhr entgegen.

Unser Spendenlager am Bruch 14, zu erreichen über die Straße Am Bruch und dann der Ausschilderung folgen, ist von 09.00 – 15.30 Uhr besetzt.

Bei Möbeln oder einem größeren Spendenumfang holen wir auch gerne ab - vereinbaren Sie einen Termin mit uns unter der Rufnummer: 02191/9517-854.

Wir freuen uns auf Sie!

Kaufhaus Remscheid erweitert sein Sortiment

Das Kaufhaus Remscheid am Markt 17 wurde umgestaltet, das Sortiment erweitert: Leiterin Petra Kipp Schumacher ist zufrieden.  © Michael Schütz

Ein Artikel des RGA vom 20.11.2020

Möbel, „weiße Ware“ und Schlafzimmer gibt es nun auch am Markt 17.
Von Andreas Weber

Remscheid. Die Arbeit Remscheid gGmbH hat umstrukturiert: Das Kaufhaus Remscheid erweitert nicht nur sein Möbelsortiment, auf den beiden Etagen am Markt 17 werden jetzt auch gebrauchte Küchen mit und ohne E-Geräte, „weiße Ware“ wie Waschmaschinen, Kühlschränke, Herde, Gefrierkombis und Schlafzimmer angeboten. Nach der Schließung des Möbellagers „Allerhand“ an der Königstraße Ende September wurde der Second-Hand-Verkauf neu aufgestellt.
So gibt es das Lager/Logistik-Center der Arbeit Remscheid Am Bruch und nun zudem alles unter einem Dach im Kaufhaus. Die Fundgrube (Teller, Töpfe, Pfannen) dort wurde in das obere Stockwerk verlegt, wo früher die Nähstube war. „Noch sind wir in der Übergangsphase“, erklärt Kaufhaus-Leiterin und stellvertretende Geschäftsführerin Petra Kipp Schumacher: „Aber wir können feststellen: Die Zentrierung war der richtige Schritt.“
Der frische Möbel-Wind soll die ohnehin angenehme Verkaufsatmosphäre am Markt 17 weiter aufwerten. Dabei gilt: Nicht alles mit Ware vollstopfen, sondern „ein angenehmes Shopping-Klima schaffen“, wie es Kipp Schumacher formuliert. Das Sozialkaufhaus, im Oktober 2006 ins Leben gerufen, lebt von Spenden – meist nach Haushaltsauflösungen, Umzügen oder Neuanschaffungen. Außer gebrauchten Matratzen wird alles genommen. Voraussetzung: „Gebrauchsspuren dürfen die Textilien und Möbel aufweisen, aber die Spenden dürfen weder Flecken aufweisen, die nicht mehr rausgehen, heruntergekommen oder kaputt sein. Es muss gepflegt sein.“

„Die Zentrierung war der richtige Schritt.“
Petra Kipp Schumacher

Bei den Angeboten sind viele Hingucker: „Ich denke aktuell an eine wunderschöne Sitz-Wohnlandschaft von Hülsta, hochwertig und wirklich gut erhalten“, nennt Petra Kipp Schumacher ein herausragendes Beispiel und fügt hinzu: „Bei uns gibt es echte Lieblingsstücke.“ Im Kaufhaus kann jeder einkaufen, gedacht ist es aber zuvorderst für Menschen mit einem kleinen Geldbeutel. „Es soll für jedermann erschwinglich sein“, betont die Leiterin. Vieles sei einfach zu Schade, um weggeschmissen zu werden. „In Zeiten der Nachhaltigkeit ist das sicherlich auch ein Argument.“
Wem von der Caritas, Diakonie oder dem Sozialdienst Katholischer Frauen die Bedürftigkeit mit einer Bescheinigung attestiert wurde, der kann sich von der Arbeit Remscheid gGmbH eine Kaufhaus-Card ausstellen lassen, die noch einmal 30 Prozent Rabatt auf den ursprünglichen Kaufpreis garantiert. Insgesamt rund 7000 Karten haben die Betreiber ausgegeben.
In der Hauptsache sind es Spenden von Remscheidern für Remscheider. „Momentan kann man sagen, dass wir täglich zwischen 0 und zehn Spendenangebote reinbekommen“, rechnet Petra Kipp Schumacher vor, die seit 2007 bei der Arbeit Remscheid ist und im März 2018 die Leitung des Kaufhauses übernahm. Da das Lager Am Bruch noch Kapazitäten aufweist, freut sich die Arbeit Remscheid über zusätzliche Angebote. „Bei Möbeln oder einem größeren Spendenumfang holen wir gerne ab“, bietet die Chefin an.
Das Kaufhaus beschäftigt neun feste Mitarbeiter sowie 18 „1,50-Euro-Kräfte“. Die Umsätze haben unter Corona sehr gelitten. Nicht nur, weil das Bistro im Haus nun wieder schließen musste, auch die Zahl der Besucher wurde begrenzt. Nur 20 dürfen gleichzeitig das Kaufhaus betreten. „Und natürlich sind die Menschen momentan auch merklich weniger unterwegs“, sagt Petra Kipp Schumacher.
Das Kaufhaus
Das Kaufhaus am Markt 17 mit seinen rund 800 Quadratmetern Verkaufsfläche ist montags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Wer spenden und einen Termin vereinbaren will, melde sich unter Tel. 0 21 91 / 95 71 854. Nähere Infos zu dem gemeinnützigen Träger und seinem Angebot gibt es unter
www.arbeit-remscheid.de.


Besonders günstige Angebote im Möbellager Allerhand ab Donnerstag, den 20.08.2020

Ab Donnerstag wird es im Möbellager Allerhand viele interessante Gebrauchtmöbel-Angebote geben, die noch günstiger sind als gewohnt.

Im Preis um 30% bis 50% reduziert werden zum vergünstigten Verkauf angeboten:

  • 5 Couchgarnituren in verschiedenen Farben und Designs
  • 11 Wohnwände in verschiedenen Größen, viele in Naturholz
  • 7 Kleiderschränke (von 2 bis 6 Türen ist alles dabei)
  • 8 Betten (Breite: 1,40 bis 1,80 m)
  • 20 Esstische in verschiedenen Größen, von rund bis eckig
  • 9 Couchtische in Glas, Holz oder Metall
  • 13 Einzelcouchen

Hintergrund:

Bis Ende September werden wir den Standort Königstraße schließen. Der Verkauf von Gebrauchtmöbeln erfolgt dann ab Oktober verstärkt im Kaufhaus Remscheid am Markt und online. Aber darüber zu einem späteren Zeitpunkt mehr!

Alle anderen Arbeitsbereiche werden verlagert an den Hauptsitz von Arbeit Remscheid gGmbH in der Freiheitstraße. Hierzu zählen neben dem Lager und dem Onlineshop selbstverständlich auch die Annahme und Abholung sämtlicher gut erhaltener Gebrauchtwaren wie bisher auch. Aber auch dazu mehr, wenn der Umzug Ende September erfolgt ist!

Bis Mitte September wird das Möbellager Allerhand wie gewohnt von montags bis freitags 09.30 – 17.00 Uhr geöffnet sein und es warten jede Woche neue und reduzierte Angebote auf ihre Käufer.

Wir freuen uns auf Sie!

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Wir suchen Verstärkung

  • Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir ab 01.08.2020 eine Arbeitspädagogin / einen Arbeitspädagogen im Hauswirtschaftsbereich (m/w/d) in Teilzeit (29,25 h/Woche); Die Stelle ist zunächst befristet bis 31.12.2021

    Hier die komplette Ausschreibung!

  • Zur Erweiterung unserer Teams suchen wir ab 01.08.2020 bzw. schnellstmöglich eine/n Jobcoach (m/w/d). Die Stelle hat einen Umfang von ca. 25 h/Woche und ist zunächst befristet für 12 Monate.

    Hier die komplette Ausschreibung!

  • Zunächst als Krankheitsvertretung suchen wir ab 01.08.2020 oder frühereine Arbeitspädagogin / einen Arbeitspädagogen für unsere Werkstätten (m/w/d) in Vollzeit (40 h/Woche); Die Stelle ist zunächst befristet bis 31.12.2020

    Hier die komplette Ausschreibung!

  • Lehrkraft für regelmäßigen Stütz- und Förderunterricht in unseren Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Jugendliche/ junge Erwachsene.Die Stelle hat einen Umfang von 25h/WOche und ist zunächst befristet bis Ende 2021

    Hier die komplette Ausschreibung!

Kräwi: Stadt ermöglicht Badebetrieb

OB Burkhard Mast-Weisz, Ralf Barsties vom Betreiber Arbeit Remscheid und Sozialdezernent Thomas Neuhaus (v. l.) © Michael Schütz

Offizieller Saisonstart im Freizeitpark an der Wupper-Talsperre: OB Burkhard Mast-Weisz, Ralf Barsties vom Betreiber Arbeit Remscheid und Sozialdezernent Thomas Neuhaus (v. l.) sind froh, dass trotz Corona der Betrieb laufen kann – allerdings mit einigen Einschränkungen.

©Michael Schütz

Ein Artikel des RGA vom 26.06.2020

Die Verwaltung stellt 23 000 Euro für Mitarbeiter bereit – sie müssen wegen Corona Gäste zählen und Namen notieren.

Von Frank Michalczak

Remscheid. Sonnenanbeter kommen bis zum 16. August im Freizeitgebiet Kräwinkel auf ihre Kosten. Von 8 bis 20 Uhr sorgt das Team von Arbeit Remscheid dafür, dass der Betrieb an der Wupper-Talsperre läuft. Unterstützt wird es von der Stadt Remscheid, die in Zeiten der Corona-Pandemie den zusätzlichen Ordnungsdienst finanziert. Dahinter verbergen sich Mitarbeiter, die dafür zuständig sind, die Namen der Besucher zu notieren – und zu erfassen, wann sie die Anlage betreten und wann sie diese wieder verlassen. Dieser Dienst, der zwingend vorgeschrieben ist, kostet Remscheid 23 000 Euro. Nur mit ihm konnte der Saisonstart erfolgen.

„Wir haben eine maximale Gästezahl von 1200 Menschen.“

Ralf Barsties, Arbeit Remscheid

Es ist nicht die einzige coronabedingte Änderung erklärt der Geschäftsführer von Arbeit Remscheid Ralf Barsties: „Wir haben nun eine maximale Gästezahl von 1200 Menschen.“ Ist sie erreicht, müssen Interessenten am Eingang warten, bis Besucher die Anlage verlassen haben. Und noch etwas ist wichtig: Der Betrieb läuft ausschließlich von 8 bis 20 Uhr, danach sind die Tore verschlossen. Und: Am Kiosk gibt es nur alkoholfreie Kaltgetränke und Eis. Das Imbissspektrum beschränkt sich weitgehend auf „Pommes mit Zubehör“, wie es Barsties formuliert.

Remscheid: Kräwi: Eine weitere Einschränkung gibt's nicht wegen Corona

Nicht mit Corona, sondern mit dem niedrigen Wasserstand und einem defekten Steg hängt eine weitere Einschränkung zusammen. Kanadier oder Kanus können auf der Talsperre nicht zu See gelassen werden. „Tretboote verleihen wir aber“, kündigt Ralf Barsties an.

OB Burkhard Mast-Weisz (SPD) und Sozialdezernent Thomas Neuhaus (Grüne) zeigten sich bei einem Besuch an diesem Freitag froh, dass die Kräwi überhaupt für den Publikumsverkehr geöffnet werden konnte. „Er hat mir die Aufgabe gegeben, dies möglich zu machen“, erklärte Neuhaus über die klare Ansage des Oberbürgermeisters. Knackpunkt waren jene 23 000 Euro für den zusätzlichen Sicherheitsdienst, die Arbeit Remscheid nicht aufbringen könne. „Das Geld nehmen wir aus dem Budget für den Röntgen-Lauf, der in diesem Jahr ausfällt“, erklärt Neuhaus. Für Mast-Weisz ist dies eine sinnvolle Investition. „Die Kräwi hat eine große Bedeutung für die Remscheider. Und jetzt ganz besonders, weil so viele Menschen nicht in den Urlaub fahren oder Kurzarbeit leisten.“

Die Anlage steht seit 2015 unter der Regie von Arbeit Remscheid. Das gemeinnützige Unternehmen hat die Aufgabe, langzeitarbeitslose Menschen zu qualifizieren, zu aktivieren und ihnen eine Rückkehr ins Berufsleben zu ermöglichen. Neben der Freizeitanlage sind unter anderem das Secondhand-Kaufhaus am Markt, der Möbelhandel Allerhand und auch die ehemalige Stadtgärtnerei im Stadtpark ihre Betätigungsfelder. Die Kernmannschaft in Kräwi bestehe aus einem Team von vier Mitarbeitern, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, und aus einer Gruppe von bis zu acht Ein-Euro-Kräften, die sich zu ihren Hartz-IV-Bezügen monatlich bis zu 180 Euro hinzuverdienen können. Sie alle kümmern sich um ein breites Aufgabenspektrum. „Sie halten das Gelände in Ordnung, kümmern sich um die Toilettenanlagen, die Parkraumbewirtschaftung und den Kiosk“, listet Barsties auf.

Ihr Einsatz dauert 2020 mindestens bis zum Ende der Woche nach dem Schulbeginn. Danach werde in Gesprächen mit der Stadt Remscheid entschieden, ob die Badesaison verlängert wird.