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15.04.2010
Teilzeit-Trainingsmaßnahme Betreuungskraft Pflege startet Anfang Mai!
Dieses Qualifizierungsangebot richtet sich an Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten und Pflegeheimen, die sich zur Betreuungskraft weiterqualifizieren wollen oder Arbeitsuchende, die sich eine Beschäftigung als Betreuungskraft in ambulanten Pflegediensten oder in Pflegeheimen dauerhaft vorstellen können. Voraussetzung: private oder berufliche Erfahrung in der Betreuung von Demenzkranken oder ein 3-tägiges Erkundungspraktikum in einem Pflegeheim. Die Betreuung Demenzkranker im häuslichen Bereich und demenzkranker Bewohner in Pflegeheimen soll durch die Einstellung zusätzlicher Betreuungskräfte verbessert werden. Diese Demenzkranken benötigen vor allem menschliche Nähe, eine Orientierung im Tagesablauf und besondere Angebote zur Beschäftigung und Anregung. Die Maßnahme dient dem Erwerb dieser beruflichen Kenntnisse zur Ausübung einer Tätigkeit als zusätzliche Betreuungskraft im ambulanten Bereich oder in vollstationären Pflegeeinrichtungen. Förderungsmöglichkeiten gibt es über Bildungsgutschein von ARGE oder Arbeitsagentur oder über Bildungsscheck. Nähere Informationen im Flyer. Beratung und Anmeldung bei Herrn Kexel, Tel 02191-951460.
Flyer: Betreuungskraft Pflege (PDF)
17.02.2010
Rotaryclub Remscheid spendet 2000 Rauchmelder
Remscheider City Service installiert
Denjenigen Remscheider Haushalten, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben können, soll eine Initiative zu Gute kommen, die der Remscheider Rotary Club in diesen Tagen, u.a. unter Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Arge-Geschäftsführer Dirk Faust und Feuerwehr-Chef Guido Eul-Jordan, im Kaufhaus Remscheid vorgestellt hat: Ziel ist es, im Laufe der nächsten Monate bis zu 1000 Haushalte in Remscheid mit Rauchmeldern zu bestücken.
Jedes Jahr sterben in Deutschland hunderte Menschen durch Brände in Privathaushalten oder erleiden lebensgefährliche Rauchvergiftungen. Die meisten von ihnen könnten gerettet werden und sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, wenn alle Wohnungen mit funktionierenden Rauchmeldern ausgestattet wären. Leider ist die Zahl der installierten Geräte aber gerade in einkommensschwachen Familien oder solchen mit Migrationshintergrund sehr gering. Unverschuldet sind also sie besonders gefährdet.
Es wurde vereinbart, dass diese Rauchmelder nicht einfach verteilt werden. Vielmehr wird sichergestellt, dass die Rauchmelder in den Wohnungen fachgerecht installiert werden. Diese Aufgabe übernimmt ein Team unseres Remscheider City Service, das von der Remscheider Feuerwehr im Blick auf Funktion und Installationsorte geschult und vom Rotary Club mit Werkzeugen, Installationsmaterial und Staubsauger ausgestattet wurde. An der Kasse des Kaufhauses Remscheid kann seit der letzten Woche einen verbindlichen vereinbaren. Als Nachweis der Bedürftigkeit reicht die Kaufhaus-Remscheid-Card aus. Diese befindet sich bereits im Besitz von knapp 2000 Remscheiderinnen und Remscheidern. Der Erwerb dieser Karte ist einfach. Mit geeigneten Einkommensnachweisen wie z.B. dem Bescheid der Arge kann sie beim Caritasverband, beim Diakonischen Werk oder beim SKF (liegen alle direkt um die Ecke) unbürokratisch beantragt und dann im Kaufhaus abgeholt werden.
Sehr erfreulich ist, dass die Aktion seit Beginn der vergangenen Woche sehr gut angelaufen ist. Mittlerweile sind bereits zahlreiche Haushalte versorgt und die Nachfrage sorgt für einen gefüllten Terminplan.
04.02.2010
Gesellenprüfung bestanden
Verabschiedung der ersten Fachkräfte für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice
Arbeit Remscheid gGmbH ist sehr stolz, darauf, dass die ersten vier Ausbildenden als Fachkräfte für Küchen-, Möbel- und Umzugsservice am 04.02. vor der IHK ihre Gesellenprüfung bestanden haben. Wir gratulieren Kamil Bartoschek, Patrik Seringhaus, Tobias Uhrig und Suayip Acir ganz herzlich und wünschen Ihnen viel Erfolg für den Einstieg in ihre berufliche Karriere als Gesellen!

Im Rahmen einer Abschiedsfeier in der Schreinerwerkstatt von Arbeit Remscheid am selben Tag erhielten aus den Händen ihrer Ausbilder und Bildungscoaches als Abschiedsgeschenk einen „Goldenen Hobel“ zur Erinnerung.
Im Kreise der meisten Auszubildenden von Arbeit Remscheid und in Anwesenheit zahlreicher Gäste (u.a. durften wir uns freuen über die Teilnahme von Bürgermeister Lothar Krebs, Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz und des Vorsitzenden des Beirates, Werner Fußwinkel) wurde auch erinnert an die Anfänge dieses Ausbildungsganges im Jahre 2006. Als die ersten Kohorte im „3. Weg in die Berufsausbildung“ im Herbst 2006 bei Arbeit Remscheid startete, konnte niemand davon ausgehen, dass diese Quote erreicht wird, dass 4 von 8 Auszubildenden, die Gesellenprüfung im ersten Anlauf schaffen.
Das Pilotprojekt „3. Weg“ hat sich bekanntlich zum Ziel gesetzt gerade die Jugendlichen zu fördern und zu unterstützen, die aus den unterschiedlichsten schulischen, sozialen und auch persönlichen Gründen in den klassischen Ausbildungszusammenhängen keine Chance hatten oder keine Chance bekommen hatten. Mit diesem „3. Weg“ bestand nun (und besteht weiterhin) die Möglichkeit, wesentlich individueller auf jeden Entwicklungsbedarf
- auf die praktische Ausbildung bezogen
- Auf die (berufs-)schulische Ausbildung bezogen
- Im Hinblick auf die persönliche und soziale Entwicklung
eingehen zu können.
Dies war und ist möglich durch die intensive Zusammenarbeit von Ausbildern, Sozialpädagogen und Lehrern. In diesem Bereich konnten teilweise ganz neue Maßstäbe gesetzt werden, z.B. dadurch, dass der Berufsschulunterricht grundsätzlich hier bei Arbeit Remscheid stattfinden konnte. Dies bedeutete im Klartext, dass in unserem Falle die Lehrer zu den Schülern kommen und nicht umgekehrt. Dies eröffnete von vorneherein wesentlich bessere Möglichkeiten der Zusammenarbeit dieser verschiedenen Professionen, was von allen Beteiligten mit großem Engagement praktiziert wurde. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg Technik als verantwortliche und überaus engagierte Berufsschule soll hier besonders hervorgehoben werden.
Weitere Informationen zum „3. Weg in die Berufsausbildung“:
Im Rahmen eines Pilotprojektes der Landesregierung erhalten seit Herbst 2006 rund 850 und seit Sommer 2008 noch einmal 900 Jugendliche in NRW eine zusätzliche Chance auf einen Ausbildungsplatz. Das Programm „3. Weg in der Berufsausbildung“ richtet sich an Jugendliche, denen es u.a. aufgrund einer Lernschwäche, einem problematischen sozialen Umfeld oder individuellen migrationsbedingten Vermittlungshemmnissen bislang nicht gelungen ist, eine Berufsausbildung anzutreten und erfolgreich abzuschließen.
Für die genannten Jugendlichen wird die Ausbildung u.a. durch einen individuellen, auf den speziellen Entwicklungsbedarf zugeschnittenen Entwicklungsplan erleichtert. Bei Schwierigkeiten besteht die Möglichkeit, die Ausbildungszeit von 3 auf 5 Jahre zu verlängern. Mit Motivationskrisen oder ähnlichem wird hier also von vornherein gerechnet. Eine weitere Besonderheit des „3. Weg“ liegt in der Betonung der Handlungs- bzw. Praxisorientierung und dem modularen Aufbau, d.h. unterschiedliche Bausteine werden absolviert und jeweils einzeln angerechnet.
Bei persönlichen Konflikten oder Problemen in der Berufsschule steht dem Azubi zudem ein sogenannter Bildungscoach zur Verfügung, der schulische Schwächen ausgleicht und bei Bedarf spezielle Fach- und Beratungsdienste einschaltet.
Arbeit Remscheid gGmbH beteiligt sich an dem Programm „3. Weg“ und bietet insgesamt 22 Jugendlichen aus Remscheid und der Region die Chance, den neuen Ausbildungsberuf der Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice zu erlernen. Dabei handelt es sich um ein vielschichtiges Berufsbild mit Zukunft, denn z.B. sollen alle Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit dem Aufbau einer Küche notwendig sind, wie Klempner- und Elektroarbeiten zukünftig aus einer Hand erfolgen. Die Ausbildung wird teilweise in den eigenen Betrieben, wie z.B. unserer Schreinerei, dem Möbellager und unserem neuen Kaufhaus Remscheid absolviert. Darüber hinaus findet etwa die Hälfte aller Ausbildungsbausteine in kooperierenden Remscheider Unternehmen u.a. aus der Küchen- und Elektrobranche statt.
Die Ausbildung zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice im Rahmen des „3. Weg in der Berufsausbildung“ wird aus den Mitteln des Landes NRW und des Europäischen Sozialfonds finanziert.
Um die Chancen auf berufliche Integration im Anschluss an die Ausbildung zu verbessern, ermöglicht die Arbeit Remscheid gGmbH den Jugendlichen den Erwerb des Führerscheins. Die Übernahme dieser zusätzlichen Kosten wird durch die Auerbach Stiftung (www.auerbach-stiftung.de) sowie durch die
Walbusch-Jugend-Stiftung (www.walbusch-jugendstiftung.de) sichergestellt.
19.01.2010
Herzliche Einladung zur Weiterbildungsmesse in Remscheid!
Unter dem Motto „Weiter mit Bildung in Remscheid“ findet am kommenden Samstag, den 23. Januar 2010, in der Zeit von 9 bis 19 Uhr im Allee-Center die erste Remscheider Weiterbildungsmesse statt.
Als einer von zwölf Weiterbildungsträgern wird auch Arbeit Remscheid gGmbH mit einem eigenen Stand vertreten sein. Insbesondere greifbar machen werden wir dort unsere Weiterbildungen/Qualifizierungen zur Betreuungskraft für Demenzkranke.
Flyer Betreuungskraft Abendkurs (PDF)
Flyer Kraftfahrer (PDF)
Weitere Informationen über Messe und Rahmenprogramm siehe im Programm Weiterbildungsmesse (PDF)
08.01.2010
Neue Bildungsmaßnahme EU-Kraftfahrer/in startet im Februar
Diese Qualifizierung wird in bewährter Weise durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Berufskraftfahrerschule Otto Grewe. Im Zuge der siebenmonatigen Maßnahme können folgende Qualifikationen erworben werden:
- Erwerb Führerschein C/CE
- Gefahrgutfahrer/ADR
- Gabelstapler
- Ladekranbediener
- Ladungssicherheit
- IHK-Abschluss
- EU-Grundqualifizierung
- weitere Nachweise
Zeitraum: 01.02.2010 – 27.08.2010 in Remscheid
Voraussetzung: Führerschein III oder B und Fahrpraxis
Förderung: über Bildungsgutschein ARGE oder Agentur für Arbeit möglich
Interessenten sollten sich schnellstmöglich wenden an:
Tel. 02191/951460 Herrn Kexel.
Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.
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