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Wuppertaler Rundschau , 08.11.2006
Wenn Können brach liegt
„Forum 50plus“ soll ältere Arbeitslose wieder an den Start bringen
Von Ruth Hoffmanns
14.000 Menschen – sprich: jeder vierte Arbeitslose im Bergischen Städtedreieck – ist über 50. Um diese Zielgruppe für den Arbeitsmarkt zu erschließen, haben sich die ARGEn jetzt mit der Gesellschaft für Qualifizierung im Handwerk (GQH) in Wuppertal, dem Zentrum für Integration und Bildung aus Solingen und der Arbeit Remscheid gGmbH unter dem Projektmotto „Forum 50plus“ zusammengetan.
Gregor Blum von der GQH sieht ein riesiges Potenzial an brach liegenden Fähigkeiten, Erfahrungen und Kenntnissen.
Das Projekt ‚Forum 50plus’ hat ausdrücklich das Ziel, Arbeitnehmern über 50 dich Chance zu einem Wiedereinstieg
in das Arbeitsleben zu bieten. Teilnehmen kann jeder, der die 50 überschritten hat und Arbeitslosengeld I oder II bekommt.
Entscheidend ist das persönliche Interesse, nicht die Qualifizierung. Die Bandbreite reicht von der ungelernten Hilfskraft
bis zum Akademiker. Das „Forum 50plus“ soll die Handelnden des Arbeitsmarktes im Städtedreieck zusammenführen,
einen größeren Markt eröffnen und Qualifizierungsmaßnahmen erweitern. Interessierte Arbeitslose werden
nach ihren Fähigkeiten gefördert und in Betriebe vermittelt. Gegebenenfalls kann man sich weiter qualifizieren,
zum Beispiel durch EDV- oder Sprachkurse. Sollte sich bei einem erfolgreichen Einsatz Bedarf für weitere Qualifizierungen
ergeben, kann die ARGE dich auch übernehmen – etwa wenn’s um einen Gabelstapler-Führerschein geht. Gregor Blüm
von der GQH zum Hintergrund: „Der demographische Wandel wird in zehn bis 15 Jahren auch in der Arbeitswelt greifen. Dann werden auch ältere Jahrgänge gefragte Arbeitskräfte sein. Facharbeitermangel gibt es ja schon heute.“
Westdeutsche Zeitung , 09.10.2006
50plus: Neues Projekt als Vorhut
Qualifikation soll brachliegendes Potential fördern
Von Bernadette Brutscheid
Forum 50plus ist der Titel einer Initiative für ältere Langzeitarbeitslose, an der Wuppertal, Solingen und Remscheid in einem bergischen Kooperationsprojekt teilnehmen. Zusammen mit den Argen (Arbeitsgemeinschaft, zuständig für die Umsetzung von Hartz IV) wollen die "Gesellschaft für Qualifikation im Handwerk mbH" (GQH) aus Wuppertal, die "Arbeit Remscheid gGmbH" und das "Zentrum für Integration und Bildung" aus Solingen in einem Projekt die berufliche Wiedereingliederung ermöglichen.
"Die älteren Arbeitslosen besitzen ein großes, brachliegendes Potential", schwärmt GQH-Leiter Gregor Blum. Der Arbeitsmarkt für Menschen über 50 sei unverändert schlecht. Momentan sind in Wuppertal ein Viertel der über 50-Jährigen arbeitssuchend, in Solingen und Remscheid sind es mit 24 Prozent kaum weniger.
Gute Vermittlungsquote im Modellprojekt
In Vorläufer-Projekten wurden von 60 Teilnehmern 24 vermittelt. Die Teilnehmerzahl im nun startenden Forum 50plus liegt bei 90 Männern und Frauen, auch mit Migrationshintergrund. Dabei handelt es sich um eine Mindestanzahl, da bei erfolgreicher Vermittlung die Plätze wieder aufgefüllt werden.
Die berufliche Wiedereingliederung soll durch verschiedene Ansätze begonnen werden. Eine pädagogische Begleitung erfasse auch den sozialen und psychischen Hintergrund der Teilnehmer. In der Qualifikation werden Wissenslücken gefüllt, oder praktische Fähigkeiten vermittelt, sei es im handwerklichen, technisch-gewerblichen oder im EDV-Bereich. "Wir werden Firmen und Betriebe direkt auf Beschäftigungsmöglichkeiten ansprechen", sagt Blum. Dabei setzt er auf Eigeninitiative der Teilnehmer.
Praktika als Einstieg in den Beruf
Praktika böten einen guten Einstieg ins Berufsleben, auch halbtags, stundenweise oder als 400 Euro-Job. "Noch sind wir ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wir sind die Vorhut", sagt Gregor Blum. Der demographische Wandel werde zu Facharbeitermangel führen, glaubt er.
Ausgesucht werden die Probanden von der Arge. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich in der zuständigen Geschäftsstelle melden. "Ältere können so viel von ihrem Wissen und ihrer Lebenserfahrung an die Jüngeren abgeben", sagt Arge-Geschäftsführer Thomas Lenz und hofft auf eine nachhaltige Wirkung des Projekts und auf die Weiterempfehlung der teilnehmenden Firmen.
Morgenpost, 29.09.2006
Über 50-Jährige fit machen für den Beruf
(sug) Das Wissen und die Erfahrung älterer Menschen sind wichtig für die Wirtschaft. Drei Bildungsträger aus Solingen, Remscheid und Wuppertal starten daher das gemeinsame Projekt "Forum 50 plus" für Langzeitarbeitslose ab 50 Jahre. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Zentren für Eingliederung in Arbeit, die sich um die Hartz-IV-Empfänger kümmern, sollen in den kommenden zwölf Monaten 90 Teilnehmer bei der Arbeitsplatzsuche unterstützt und fit gemacht werden für die Selbstständigkeit. Gestern wurde das Projekt in Wuppertal vorgestellt.
Die drei Bildungsträger haben sich die Arbeit aufgeteilt: Das Solinger Zentrum für Integration und Bildung (ZIB) hilft, die Eigeninitative zu stärken. Die Arbeit Remscheid gGmbH unterstützt die Arbeitslosen dabei, die Fähigkeiten unter anderem in Betriebspraktika aufzufrischen, und die Wuppertaler Gesellschaft für Qualifizierung im Handwerk (GQH) steht beratend zur Seite, wenn neue Pläne für die Zukunft zu schmieden sind. Daher stehen auch Existenzgründung und Gesundheitsförderung auf dem Lehrplan.
"Forum 50 plus" ist der Nachfolger des Projekts "Aktivieren, Coachen, Integrieren", berichtet Projektkoordinator Gregor Blum von der GQH. Im Rahmen der "Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in Nordrhein-Westfalen" wolle man einen nachhaltigen Beitrag zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in der Region leisten.
Existenzgründung als Alternative
Das ZIB in Solingen - eine Tochter der gemeinnützigen Gesellschaft für berufliche Bildung - konzentriere sich auf die Unterstützung bei Jobsuche oder Existenzgründung. Fehlende Kenntnisse und berufsbezogene Lücken zum Beispiel am Computer sollen durch Seminare beseitigt werden. Die Zusammenarbeit mit Zeitarbeitsfirmen soll zudem den Einstig in den Beruf erleichtern. Wichtig sei es aber auch, die Betriebe mit ins Boot zu holen. Sie sollen feststellen, dass ältere Arbeitnehmer eine Bereicherung für das Unternehmen sein können.
Pressemitteilung 31.08.2006
Kaufhaus Remscheid
Bitte spenden Sie von Remscheidern für Remscheider
Was ist das Kaufhaus Remscheid? Das Kaufhaus Remscheid wird am Markt Nr. 17 in der Remscheider Innenstadt im Oktober 2006 eröffnen. Im Angebot sind auf 800 Quadratmetern Waren wie
- Kleidung und Schuhe für Kinder, Frauen und Männer
- Baby-Markt
- Haushaltswaren, Haustextilien
- Wohn-Accessoires
- Möbel
- Weiße Ware ( Kühlschränke, Waschmaschinen etc.)
- Elektrokleingeräte.
Das Kaufhaus Remscheid ist kein gewöhnliches Kaufhaus. Alle gehandelten Waren sind Spenden, meist bereits Gebrauchtes. So gibt es seiner Kundschaft vor allem die Gelegenheit, extrem günstig einzukaufen. Dabei wünschen sich die Projektträger Arbeit Remscheid gGmbH, Caritasverband, Diakonisches Werk und der Sozialdienst katholischer Frauen ein attraktives Kaufhaus mit Niveau und Wohlfühlambiente.
Das Projektteam besteht neben der Projektleiterin aus dem Verkaufsleiter, einer Sozialarbeiterin und zwei Fachanleitern aus dem Bereich Einzelhandel. Insgesamt 35 TeilnehmerInnen sollen im Kaufhaus Remscheid mit dem Ziel der beruflichen Integration beschäftigt und qualifiziert werden.
Nach der subventionierten Pilotphase von drei Jahren soll das Kaufhaus Remscheid sich finanziell selbst tragen.
Unterstützt wird das Projekt durch die ARGE der Stadt Remscheid, die GEWAG und die EWR. Die Investitionskosten werden aus Stiftungsmitteln finanziert.
Jeder kann sich kümmern:
Sachspenden werden im Kaufhaus Remscheid ab sofort gerne entgegen genommen.
Kaufhaus Remscheid
Markt 17, 42853 Remscheid
Mo-Do 8.30 – 16 Uhr
Fr. 8.30 – 12 Uhr
Sa: 10-14 Uhr
Gebrauchte Möbel werden nach wie vor über das Möbellager der Arbeit Remscheid gGmbH abgeholt:
Möbellager der Arbeit Remscheid gGmbH
Stahl- / Ecke Siemensstraße, 42857 Remscheid
02191 348485
Fragen werden unter der Telefonnummer 02191 29912 gerne beantwortet.
Pressemitteilung 24.05.2006
Handwerk
Reinhard Berns, Obermeister der Fachinnung Holz und Kunststoff Remscheid, hatte Gelegenheit sich einmal ganz konkret von den Leistungen der Arbeit Remscheid gGmbH zu überzeugen.
Im Anschluss an eine Qualifizierungsmaßnahme im Zweckbetrieb Tischlerei der gemeinnützigen Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft konnte der 23-jährige Vladimir B. in einem Praktikum der Schreinerei Berns durch seine hohe Arbeitsmotivation und seine fachliche Kompetenz und Flexibilität beeindrucken.
Einzig die Verständigung mit dem jungen Spätaussiedler musste sich erst einspielen und erfolgte auch schon mal mit „Händen und Füßen“, so Berns.
Dieses Defizit zeigt sich immer wieder bei diesem Personenkreis: „Die Gruppe der Spätaussiedler arbeitet gerne und handwerklich sehr geschickt, da sie in der früheren Heimat oftmals auch improvisieren mussten. Ein großes Hindernis auf den Weg in Arbeit stellt allerdings die mangelnde sprachliche Kompetenz dar, was sich aber mit ein wenig Geduld beheben lässt“ erläutert Matthias Fränz, zuständig für die Arbeitsvermittlung der Arbeit Remscheid gGmbH. „Ist diese Hürde genommen, hat man einen sehr zuverlässigen Mitarbeiter gewonnen.“ Vladimir B. sucht nun eine Arbeitsstelle, aufgrund seiner Qualifikation wäre für den Teilnehmer eine Beschäftigung im Montagebereich passend.
Die Arbeit Remscheid gGmbH bietet allen interessierten Betrieben ihre Unterstützung bei der Auswahl geeigneter Mitarbeiter an, organisiert Praktika und klärt Möglichkeiten der Bezuschussung durch die Arbeitsverwaltung.
Ansprechpartner: Matthias Fränz, Tel.: 02191 29912, fraenz@arbeit-remscheid.de
Pressemitteilung 13.04.2006
JobPlus-Programm CuBA
Positive Zwischenbilanz im Remscheider JobPlus-Programm CuBA
Das überregionale Qualifizierungsprojekt JobPlus heißt in Remscheid CuBA (Coaching und Bildung zur Arbeitsaufnahme). Seit über 6 Monaten qualifiziert und vermittelt die Arbeit Remscheid gGmbH und die gbb (Gesellschaft für berufliche Bildung) Teilnehmer des Projektes mit großem Erfolg. Ehemalige sogenannte 1-Euro-Kräfte werden passgenau qualifiziert und durch ein Praktikum auf den 1. Arbeitsmarkt vermittelt. Bis zum heutigen Tag konnten so für 13 Remscheider BürgerInnen ein Ausbildungsplatz oder eine Arbeitstelle gefunden und somit eine positive Zwischenbilanz für das Projekt konstatiert werden.
Die berufliche Integration der Teilnehmer wird in der Regel über den Zwischenschritt eines betrieblichen Praktikums auf dem ersten Arbeitsmarkt realisiert. Die beiden Remscheider Träger bitten daher auch weiterhin um die Kooperation der Arbeitgeber im Bergischen Städtedreieck.
Interessierte Firmen oder ALG II-Bezieher können sich unverbindlich informieren:
Arbeit Remscheid gGmbH
Frau Werninghaus-Krause
Tel.: 02191-5921187
gbb Gesellschaft für berufliche Bildung
Frau Fink
Tel. 02191- 6945614
Pressemitteilung 13.04.2006
Qualifizierungs- / Integrationsprojekte JobPlus-Programm CuBA und 50+
Positive Zwischenbilanz nach erstem Projektdurchlauf
Remscheider JobPlus-Programm CuBA
Das überregionale Qualifizierungsprojekt JobPlus heißt in Remscheid CuBA (Coaching und Bildung zur Arbeitsaufnahme) und wird finanziell durch die ARGE Remscheid, den Europäischen Sozialfonds und das Land NRW unterstützt. Seit über 6 Monaten qualifiziert und vermittelt die Arbeit Remscheid gGmbH und die gbb ( Gesellschaft für berufliche Bildung ) Teilnehmer des Projektes mit großem Erfolg. Ehemalige sogenannte 1-Euro-Kräfte werden passgenau qualifiziert und durch ein Praktikum in den 1. Arbeitsmarkt vermittelt. Bis zum heutigen Tag konnten so für 13 Remscheider BürgerInnen ein Ausbildungsplatz oder eine Arbeitstelle gefunden und somit eine positive Zwischenbilanz für das Projekt konstatiert werden.
Die berufliche Integration der Teilnehmer in den ersten Arbeitsmarkt wird in der Regel über den Zwischenschritt eines betrieblichen Praktikums realisiert. Die beiden Remscheider Träger bitten daher auch weiterhin um die Kooperation der Arbeitgeber im Bergischen Städtedreieck.
Interessierte Firmen oder ALG II-Bezieher können sich unverbindlich informieren:
Arbeit Remscheid gGmbH, Frau Werninghaus-Krause, Tel.: 02191-5921187
gbb Gesellschaft für berufliche Bildung, Frau Fink, Tel. 02191- 6945614
Halbzeit bei 50+ - Auf in die zweite Runde
Das von der Arbeit Remscheid seit September 2005 durchgeführte Projekt für über 50-jährige Langzeitarbeitslose geht in die zweite Runde.
Durch dieses, speziell auf über 50-jährige zugeschnittene Kooperationsprojekt mit dem ZIB in Solingen und der GQH in Wuppertal sollen insbesondere die Vorzüge gerade älterer MitarbeiterInnen, wie hohes Verantwortungsbewusstsein, langjährige Berufserfahrung oder auch starke soziale Kompetenz besser genutzt und wieder in den Arbeitprozess eingebracht werden. Für 6 Monate werden motivierte Teilnehmer über aktive Arbeitsleistungen z. B. in der betriebseigenen Schreinerei oder im Bereich Gartenbau-Forst möglichst passgenau auf aktuelle Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereitet und zur Verbesserung ihrer beruflichen Perspektiven in entsprechenden Betrieben qualifiziert.
Über vorgeschaltete Praktika und auch mit Unterstützung der ARGE Remscheid ist es gelungen von den 12 TeilnehmerInnen fünf in eine feste Arbeitsstelle zu vermitteln, zwei weiteren ist eine Stelle in Aussicht gestellt worden, vier Teilnehmer möchten in Form von Arbeitsgelegenheiten ihre Arbeitsleistung weiter einbringen.
Nach Abschluss des ersten Durchgangs zeigt sich bei sämtlichen Teilnehmern eine große Zufriedenheit ihre Fähigkeiten, wenn auch z. T. nur befristet, wieder sinnvoll nutzen zu können und für sich neue Perspektiven zu eröffnen.
Aufbauend auf diesen positiven Verlauf äußert sich die Arbeit Remscheid gGmbH sehr zuversichtlich auch den zweiten Durchgang des finanziell durch die ARGE Remscheid, den Europäischen Sozialfonds und das Land NRW unterstützten Modell-Projekts ebenso erfolgreich durchführen zu können.
Interessierte Firmen oder ALG II-Bezieher können sich unverbindlich informieren:
Arbeit Remscheid gGmbH, Herr Fränz, Tel.: 02191-5921890
Arbeit Remscheid gGmbH
Michael Hagemann
- Geschäftsführer -
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